Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Maklerfirma Allgeier-Immobilien

Allgeier Immobilien, Inge Allgeier, Alte Friedrichstr. 77, 76149 Karlsruhe
Tel. 0721-50447920, Email: i.allgeier@allgeier-immobilien.de

1. Vorbemerkungen
Die oben genannte Firma (nachstehend ‚ÄěMakler‚Äú genannt) ist als Unternehmer im Sinne von ¬ß 14 B√ľrgerlichem Gesetzbuch (nachfolgend ‚ÄěBGB‚Äú genannt) in der Eigenschaft als Immobilienmakler im Sinne der ¬ß¬ß 652 ff. BGB gegen Entgelt (Provision) t√§tig. Die Firma versichert, √ľber die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen zum F√ľhren eines Maklerb√ľros zu verf√ľgen.
Diese AGB sind Gegenstand eines m√ľndlichen oder schriftlichen Maklervertrages.

2. Geltungsbereich
Die nachstehenden Allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen gelten f√ľr alle Vertr√§ge und Rechtsgesch√§fte zwischen dem Makler und dem Kunden. Kunde im Sinne dieses Vertrages kann sowohl der Verk√§ufer einer Immobilie sein als auch der K√§ufer sowie der Vermieter als auch der Mieter, der unter Beachtung der Bestimmungen des Bestellerprinzips Wohnungssuchender genannt wird.
Ist von einem Hauptvertrag die Rede, dann ist damit ein Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag gemeint.
Soweit einzelvertragliche Regelungen bestehen, welche von den Bestimmungen dieser abweichen oder ihnen widersprechen, gehen die einzelvertraglichen Regelungen vor.

3. Zustandekommen des Maklervertrages
F√ľr das Zustandekommen des Maklervertrages ist die Schriftform erforderlich.
Im Falle eines Mietobjektes ist, wenn ein Provisionsanspruch gegen√ľber dem Wohnungssuchenden entstehen soll, ein Suchauftrag des Wohnungssuchenden f√ľr das Zustandekommen eines Maklervertrages in Textform erforderlich. Der konkludente Abschluss eines Maklervertrages zwischen einem Wohnungssuchenden und einem Makler ist nicht m√∂glich.
Der Maklervertrag zwischen einem Vermieter und einem Makler kommt mit Erteilung des Auftrages durch den Vermieter und Annahme durch den Makler zustande. Sollte ein schriftlicher Maklervertrag geschlossen oder sollten Individualvereinbarungen getroffen worden sein, so haben die darin genannten Vereinbarungen Vorrang vor diesen AGB.

4. Gegenseitige Verpflichtung
Die Parteien sind bem√ľht, nach bestem Wissen und Gewissen den anderen Vertragspartner bei der Erbringung seiner Verpflichtung durch √úberlassen von Informationen, Ausk√ľnften oder Erfahrungen bestm√∂glich zu unterst√ľtzen, um somit beiden Parteien einen reibungslosen und effizienten Arbeitsablauf zu erm√∂glichen.

5. Vollmacht des Verkäufers
Der Verk√§ufer erteilt dem Makler Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in alle beh√∂rdlichen Akten als auch gegen√ľber dem WEG-Verwalter zur Aus√ľbung von Rechten, wie sie ihm als Wohnungseigent√ľmer zustehen.

6. Vorkenntnis
Der Kunde erkennt das Angebot des Maklers als urs√§chlich f√ľr den Abschluss des Hauptvertrages an. Ist das angebotene Objekt bereits bekannt, so ist der Kunde verpflichtet, unverz√ľglich, sp√§testens innerhalb von drei Werktagen, unter Angabe der Quelle zu widersprechen. Hierzu gen√ľgt ein Schreiben, eMail oder Faxbrief an den Makler. Widerspricht der Kunde nicht, so ist es ihm danach verwehrt, sich auf eine Vorkenntnis berufen. Im Falle des Zustandekommens eines Hauptvertrages ist er verpflichtet, die jeweilige Maklerprovision zzgl. Mehrwertsteuer zu entrichten.

7. Verbot der Weitergabe von Informationen
S√§mtliche Informationen, die der Kunde vom Makler erh√§lt, sind nur und einzig und allein f√ľr ihn bestimmt. Es ist ihm deshalb ausdr√ľcklich untersagt, jedwede Information ohne schriftliche Zustimmung des Maklers an Dritte weiterzugeben. Verst√∂√üt der Kunde gegen diese Verpflichtung und schlie√üt ein Dritter, dem er die Informationen weitergegeben hat, einen Hauptvertrag mit dem
Auftraggeber des Maklers ab, so ist der Kunde verpflichtet, gegen√ľber dem Makler Schadensersatz in H√∂he der vereinbarten Provision zuz√ľglich Mehrwertsteuer zu leisten.

8. Doppeltätigkeit des Maklers
Im Falle dessen, dass es sich um einen zu vermittelnden Kaufvertrag handelt, darf der Makler sowohl f√ľr den Verk√§ufer als auf K√§ufer provisionspflichtig t√§tig werden. Im Falle eines zu vermittelnden Mietvertrages darf der Makler nur entweder f√ľr den Vermieter oder nur f√ľr den Mieter provisionspflichtig t√§tig sein.

9. Ersatzgeschäft, Folgegeschäft
Sollte anstelle des urspr√ľnglich angestrebten Gesch√§ftes ein anderer Hauptvertrag √ľber ein anderes Objekt zwischen dem Auftraggeber des Maklers und dem Kunden des Maklers oder ein Zuschlag im Wege der Zwangsversteigerung zu Stande kommen, so ist der Kunde dennoch gegen√ľber dem Makler zur Zahlung der Provision verpflichtet.
Gleiches gilt, wenn im Zuge des Kontaktes mit dem Auftraggeber des Maklers und dem Maklerkunden innerhalb von 12 Monaten weitere Objekte des Auftraggebers bekannt werden und der Maklerkunde eines oder mehrerer dieser Objekte erwirbt, mietet oder pachtet. Sollte eine Provision mit dem Auftraggeber vereinbart worden sein, so ist dieser in diesem Falle ebenso verpflichtet, die Provision an den Makler zu bezahlen.
Ebenso gilt diese Regelung, wenn anstatt des Kaufvertrages, ein Miet- oder Pachtvertrag zu Stande kommt oder umgekehrt.

10. Maklerprovision
Es gilt der im Inserat oder Exposé genannte Provisionssatz. Unsere Provisionen sind verhandelbar. Im Allgemeinen betragen diese…
‚ÄĘ bei wohnwirtschaftlichen Mietobjekten: 2,38 Monatskaltmieten. Bei Staffelmietvertr√§gen wird als Monatsmiete die durchschnittliche Monatsmiete bezogen auf die Gesamtlaufzeit berechnet
‚ÄĘ bei gewerblichen Mietobjekten: betr√§gt die Provision 3 Monatskaltmieten zzgl. MwSt. (3,57 Monatsmieten).
Bei Kaufobjekten: Ab 23.12.2020 wird die Provision zwischen Verkäufer und Käufer, bei Einfamilienhäusern und Etagenwohnungen geteilt. Im Idealfall beträgt sie jeweils 3 % des notariellen Verkaufspreises zzgl. Mehrwertsteuer vom Käufer und vom Verkäufer.
Sollte in einem schriftlichen Maklervertrag eine andere Verg√ľtung vereinbart sein, so gilt diese als vereinbart.
Der Provisionsanspruch entsteht, sobald aufgrund des Nachweises oder der Vermittlung des Maklers ein Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag zu Stande kommt. Die Maklerprovision ist fällig mit Abschluss des Hauptvertrages (Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag).

11. Provisionsanspruch bei nachträglicher Aufhebung des Hauptvertrages
Der Provisionsanspruch des Maklers entf√§llt nicht, wenn der nachgewiesene oder vermittelte Hauptvertrag nachtr√§glich aufgehoben oder r√ľckg√§ngig gemacht oder einvernehmlich aufgehoben wird.

12. R√ľckfrageklausel
Vor Abschluss eines Hauptvertrages verpflichtet sich der Auftraggeber den Makler unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners zu informieren. Damit soll dem Makler die M√∂glichkeit gegeben werden zu pr√ľfen, ob der Hauptvertrag infolge seiner Nachweis- oder Vermittlungst√§tigkeit zustande gekommen ist. Ferner erteilt der Verk√§ufer auch nach Abschluss des
Hauptvertrages dem Makler f√ľr die Dauer von 12 Monaten Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch.


13. Haftung, Haftungsbegrenzung
Der Makler hat die an den Kunden weitergegebenen Angaben nicht auf deren Vollst√§ndigkeit und Richtigkeit gepr√ľft. Er hat die Angaben weitergegeben, die er vom Verk√§ufer oder Vermieter/Verp√§chter oder einem beauftragten Dritten erhalten hat. Es ist daher Aufgabe des Kunden, die Angaben zu √ľberpr√ľfen. F√ľr die Richtigkeit der Angaben √ľbernimmt der Makler keine Haftung. Die Haftung des Maklers ist auf grob fahrl√§ssiges oder vors√§tzliches Verhalten begrenzt.

14. Verjährung
Anspr√ľche des Kunden gegen√ľber dem Makler verj√§hren nach drei Jahren. Sollte die gesetzliche Verj√§hrungsfrist im Einzelfall eine k√ľrzere sein, so gilt diese.

15. Nebenabreden, zusätzliche Vereinbarungen
Jeder der Vertragspartner kann beim anderen Vertragspartner in schriftlicher Form √Ąnderungen des vereinbarten Leistungsumfangs beantragen. Nach Erhalt eines √Ąnderungsantrags wird der Empf√§nger pr√ľfen, ob und zu welchen Bedingungen die √Ąnderung durchf√ľhrbar ist und dem Antragsteller die Zustimmung bzw. Ablehnung unverz√ľglich schriftlich mitteilen und gegebenenfalls begr√ľnden.

16. Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB oder des Maklervertrages nichtig oder wirksam sein, so wird die Wirksamkeit der √ľbrigen Bestimmungen hiervon nicht ber√ľhrt. Dies gilt auch dann, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil nichtig oder unwirksam ist, ein anderer Teil hingegen g√ľltig oder wirksam. Die jeweils nichtige oder unwirksame Bestimmung soll durch die ersetzt werden, die dem urspr√ľnglich gewollten und den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am n√§chsten kommt ohne den √ľbrigen Vereinbarungen zuwider zu laufen.

17. Gerichtstand
Der Gerichtsstand ist der Firmensitz des Maklers (hier: Karlsruhe)

Karlsruhe, den 29.06.2021
Allgeier -Immobilien
Inge Allgeier

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